Beiträge von SternKreuzer


    Klar schon, denn jede Aussparung schwächt die Biegesteifigkeit eines jeden Profils...


    ABER:

    Die sind mit Absicht auf der unteren Hälfte des Profilquerschnittes. Also dort wo das Material bei Belastung von oben gestaucht wird und nicht auf der oberen Hälfte, wo bei Biegung die Zugkräfte wirken.

    Denn es sind die Zugkräfte die bei Überlast das obere Ende zu erst reißen lassen würden.

    Der von Dir rot markierte Bereich wird also nur auf Stauchung belastet und das auch nur, wenn der Aufbau darüber über die ganze Länge abknicken würde... ja ne, is klar!

    Moin Andi,


    1. das ist schon der DüDo mit gaaanz langen Radstand (4200mm)

    2. Ein großer Möbelkoffer von Werkaus ist auch nicht kleiner... passt schon, wenn Mann fahren kann...

    3. Es ist schon MB 608L der nur schon mal ein gut erhaltenes Fahrerhaus vom 407er erhalten hatte.

    4. Die Aufbaurichtlinenen habe ich mittlerweile gelesen und die Alu-Legierung hat die selbe Streckgrenze wie das ST 42-2

    Screenshot_2020-06-16-17-50-00.png

    5. Selbsttragende Aufbauten sind noch mal separat zu bewerten steht da drin.

    6. Die Belsatung mit maxi mal 4 Personen ist nichtzu vergleichen mit einer Pritsche die 3t nassen Kies tragen können muss...


    Trotzdem dickes Danke für all Eure konstruktive Kritik und Anteilnahme am Projekt. Top Forum hier!

    Moinsen liebe Gemeinde,

    was ich nun auf jeden Fall noch brauche sind andere Spiegel.

    Die sollten weiter nach außen reichen, können gerne bisschen größer sein und wenn diese dann auch noch einen Vergrößerungseffekt im Glas hätten, wäre es traumhaft.

    Was passt denn so an die Aufnahme vom DüDo? Oder wie kann man gut andere Spiegel befestigen. Das Thema Schwingungsentkopplung wäre hier auch noch interessant.

    Moin Lohbie,


    Ich bin noch neu hier und noch nicht so firm mit dem Forum.

    Wo hast Du mir die Aufbaurichtlinien hoch geladen?


    MfG

    Markus

    Zu 1.

    Ich auch nicht, aber da ich im Schiff- und Vorrichtungsbau (auch mit Alu) sowohl Fertigungsmechaniker gelernt und gearbeitet habe, als auch einen Maschinenbautechniker gemacht habe, muss ich es nicht unbedingt rechnen, um zu Wissen, dass es so ganz gut passt. ;)

    Habe Ähnliches schon sowohl gerechnet als auch gebaut.


    Zu 2.

    Alu habe ich früher auch schon mal auf Arbeit geschweißt, würde aber wegen der Übung mittlerweile nun ehemaligen Kollegen drum bitten...:P


    Zu. 3

    Ich empfehle Teerdachpappe-Schnipsel.


    Zu 4.

    Die Bodenplatte aus Holz wird direkt an die Alu-Profile geschraubt.

    Bilder folgen...

    Hier mal eine ziemlich genaue Auflistung der einzelnen Komponenten:

    Leergewicht Fahrgestell 608D mit Fahrerhaus Radstand 4100mm

    2185 Kg

    Tabber 540 TE original Leergew.

    1000kg

    Achse -60kg

    Räder 3x -60kg

    Zug mit Deichsel -80kg

    Rahmenzüge -80kg

    Leergeicht Kabine 720kg

    Gesamtleegewicht 2905kg


    So erstmal die bisherige Schätzung, kommt für die Ablastung natürlich noch auf die Waage.

    Ich würde aus meiner Sicht sagen:

    Beides ist richtig :D

    Da hast Du wohl ganz dicht bei der Wahrheit getippt! :D


    Da ich mich schon auf so ein Aluprofil drauf gesetzt habe, bin ich, mal abgesehen von der zu erwartenden elastischen Verformung ganz am Ende im 5-10mm Bereich, völlig zufrieden mit der Steifigkeit derer.

    Man bedenke: es sind 2 x 7 solcher freistehenden Profilenden und ich wiege mit Arbeitsklamotten und -schuhen ca. 90kg... Also selbst wenn der Wohnwagen all sein Gewicht NUR auf die Außenkanten der Grundplatte aufbringen würde, dann wären das immer noch 1310kg die getragen werden könnten.

    Da die Wohnkabine aber nur ca. 700kg wiegt und sich diese auch noch Flächig über die gesamte Grundplatte verteilen, sollten die Alu-Profilchen das schon stucken.

    Zumal in der Mitte der Leiterrahmen vom DüDo schon einen Großteil des Gewichts selbst direkt trägt.

    Und die mächtig großen Löcher in den Aluprofilen schwächen die nicht?

    Klar schon, denn jede Aussparung schwächt die Biegesteifigkeit eines jeden Profils...


    ABER:

    Die sind mit Absicht auf der unteren Hälfte des Profilquerschnittes. Also dort wo das Material bei Belastung von oben gestaucht wird und nicht auf der oberen Hälfte, wo bei Biegung die Zugkräfte wirken.

    Denn es sind die Zugkräfte die bei Überlast das obere Ende zu erst reißen lassen würden.

    Das man Hilfsrahmen selbst bauen kann, kenne ich eigentlich auch so, und mein DEKRA Prüfer hatte bisher auch noch nix gegen sowas. :thumbup:


    Egal ob am Mopet, das Heck oder Kofferträger, oder am Bootstrailer für zusätzliche Auflagen z.B., oder am Dachgarten vom VW T4 damals eine Strebe für Zusatzscheinwerfer...


    Wichtig ist im Prinzip nur, nicht die geprüfe Grundstrucktur anzufassen!

    Der Rest ist je nach Auslegung Ladung oder An-/Aufbau.;)

    Ich habe mich nach langem Abwiegel entschieden, dass ich 7 Alu Querstreben im Abstand von ca. 70cm verwenden werde.

    Die ergibt ein engeres Stützraster als der originale Anhängerrahmen bietet. Ich verwende dazu die originalen Pritschenbefestigungspunkte die alle 70cm vorhanden sind und profitiere zugleich noch von deren etwas breiteren Auslage. Ungefähr so:20200531_182104_autoscaled.jpg

    Die Höhe der Profile wird also 60mm werden und die Breite, entsprechend der Auflagen, 40mm.20200531_181524_autoscaled.jpg