Beiträge von brandma

    Wieso brauchen eure Motoren so viel Öl. Da hab ich wohl einen ganz gut gearbeiteten erwischt. Mit 160.000 km verbraucht der max 0,5L auf 1000km. Hab noch den alten Motor mit dem Ölfiltereinsatz. Ich fülle schon zumindest annähernd (nicht ganz) bis Max auf. Habe gestern das Öl gewechselt, dabei ist mir das Handy aus der Brusttasche beim runterbeugen rausgerutscht und in die heiße Altölwanne hinein. Dann hab ich noch das alte Thermostat wieder eingebaut, und die Temp steht exakt bei 83°. Hab mir das andere genau angeschaut und festgestellt, daß das große Tellerventil etwas kleiner ist als bei Alten. Daher hatte ich auch offensichtlich die höhere Motortemperatur von 88°. Es ärgert mich schon, daß mir das von Mercedes verkauft wurde. Fand es eh eigenartig, daß der Lagerist eine Viertelstunde gebraucht hat, damit er mir ein Thermostat verkauft, das nicht zum 314er gehört. Aber das sind alles nur Kleinigkeiten, wenn man bedenkt, daß ein Regenwetter das ganze Haus mitnehmen kann.

    Gerhard

    Ich höre in meinem Bremer die Drehzahl des Motors.

    Ein Blick auf den Fahrtschreiber (Fahrgeschwindigkeit) genügt mir um festzustellen, daß ich den Motor nicht mehr höher drehen soll. Aber trotzdem, ein Drehzahlmesser war bei früheren Fzgen schon was besonderes.

    Gerhard

    beim Bremsflüssigkeitsverlust sollte ein Blick auf den Vorratsbehäter doch Klarheit schaffen ;)

    Ich sage das nur, weil ich das alles schon erlebt habe. Bei vier so alten Fzgen kommt einiges vor. Der Raum zw Manschette und Staubschutz ist doch relativ klein (vielleicht ein Kubikzentimeter) im Verhältnis zu der Füllmenge im Vorratsbehälter, zudem ist da noch der Kolben und Druckstößel drinnen. Natürlich sinkt der Füllstand im Vorratsbehälter ab, kommt halt drauf an, wie groß das Leck ist.

    Gerhard.

    Wenn das vorher nicht war, würde ich auf einen undichten Radbremszylinder tippen. Der braucht nur ein bißchen undicht sein, die Flüssigkeit tropft und rinnt nach unten, direkt in den Reibungsbereich der Trommel und durch die Drehung verschmiert das dann die Bremsbelagsreibungsfläche. Mußt aber rechte Bremse reinschauen, wenn er nach links zieht- oder links, wenn er nach rechts zieht.

    Gerhard

    Ja, das verbogene Ventil macht mich stutzig - gibts eigentlich nur bei Kolbenkontakt (stelle mir das so vor, daß der Kolben auf das Ventil und Stößel derart Druck ausgeübt hat, daß das Ventil verbogen wurde und der Stößel die NW abgedrückt hat. Auch wurde der Lagerdeckel zerbrochen ,wie man auf dem Foto sieht. Wie hätte das sonst gehen sollen sollen. So leicht bricht ja eine NW auch wieder nicht. Sicher kann nach brechen der Nockenwelle ein Ventil offen bleiben und so mit dem Kolben kontaktieren, aber nur in dem verbaut gebliebenen Teil der NW. Vielleicht auch ein Material oder Härtefehler, weil normalerweise brechen die nicht, sondern laufen eher ein, was aber auch selten ist. Aber warum hat es den Lagerdeckel zerrissen. Viele Fragen - und was mir besonders leid tut ist, daß dem Kollegen ein großer Schaden,und wahrscheinlich viel Ärger entstanden ist. Hin und wieder mags einen halt nicht.

    Gerhard

    Wenn ein Ventil verbogen ist, dann hat es offensichtlich eine Kollision mit dem dortigen Kolben gegeben, und das nach oben drückende Ventil hat die sich zugleich drehende Nockenwelle abgebrochen. Mein Denkvorgang: Entweder Steuerzeit nicht gepasst, oder ob der Hydrostößel schuld sein könnte, weiß ich nicht, da ich die Maße nicht kenne. Bei korrekten Steuerzeiten ist eine Kolben-Ventil-Kollision ausgeschlossen, zumindest beim Starten.

    Gruß Gerhard

    darum ging es aber nicht, oder?

    Da hast du schon recht, daß viele Kleinteile einfach Klumpert (so nennen wir schnell kaputt werdendes Zeug) sind. Aber es gibt auch viele Sachen, die einfach besser sind, zB meine Werkzeuge, die ganzen Schweißverfahren und Maschinen dazu. Auch bewundere ich meine Fahrradreifen, die werden einfach nicht kaputt - früher hatte ich da halbwegs oft nen Platten.

    Aber nochmal, du hast recht, es gibt viel Zeug, das seinen Preis nicht wert ist.

    Gerhard

    aber der Werkstoff selber hat nicht mehr die Standzeit

    Früher war halt ein Käfermotor mit 120.000 km am Ende, wenn nicht vorher schon ein Ventil hineingefallen ist, was fast immer war. Heute laufen die PKW-Motoren 300.000 , bei Mercedes das Doppelte. Ich glaube, wir verlieren da etwas aus den Augen. So gesehen halten die Dinger (Fahrzeuge, und damit auch Teile) doch wesentlich länger als früher, weil die Materialien besser bearbeitet (sintern, härten, was auch immer) werden können.

    Das ganze hört sich nach einer Unterversorgung mit Kraftstoff an. Ich würde mal die Leitung Ausgang am FeinFilter öffnen und kurz starten. Dort müßte dann entsprechend Kraftstoff austreten. Tritt dort kein Kraftstoff aus, dann würde ich noch den Eingang am Feinfilter prüfen. Wenn dort kein Kraftstoff entsprechend austritt, liegt es entweder an der Förderpumpe, Zu(Saug)leitung, Tankausgang, oder Tankbelüftung (wenn Tankbelüftung, dann müßte beim Öffnen saugendes Geräusch sein). Um die Förderpumpe zu überprüfen, würde ich direkt mit einen Schlauch aus einem Kanister zum Förderpumpeneingang ansaugen.

    Gruß Gerhard






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    Beides kostet als Ersatzteil so gut wie nix, macht aber eine Schweinearbeit <X

    Unglaublich, wie günstig im Gegensatz zu früher manche Ersatzteile jetzt zu haben sind. Arbeitsintensiv finde ich den Starterausbau nicht, wäre alles so unkompliziert. Reparieren tut den dann mein Spezi, der ist Autoelektriker.

    denke mal einfach die gasanlage hat einfach für die alte achse "gereicht" und nur durch den umbau jetzt bemerk ich eigentlich die leistungsverluste

    Gasanlagen haben schon einen Leistungsverlust, vorwiegend Drehmoment. Wenn das Fzg von Haus aus grenzwertig motorisiert ist, ist es mit Gasbetrieb dann ein Problem, besonders wenn dann noch die Hinterachse schneller sein soll. Dann noch herausfinden, ob die Gasanlage zu 100% okay ist, finde ich eher schwierig.

    Gerhard

    Das quietschen wird lauter, je schneller ich fahre.

    Wenn das quitschen mit der Fahrgeschwindigkeit zunimmt, könnten wir mal versuchen, von den geschwindigkeitsabhängigen rotierenden Teilen auszugehen: Da wären mal die Räder und die Kardanwelle. Was könnte an einem Rad quitschen. Da sehe ich nur die Bremstrommel in Zusammenhang mit den Backen. Vielleicht hat sich auch ein Teil in der Bremstrommel (eventuell eine Rückholfeder, ein Teil der Bremsbackenhalterung bzw die Schraubenfeder dahinter selbständig gemacht und schleift irgendwo an der Trommel).Ein Radlager macht meines Wissens keine quitschenden Geräusche, außer vielleicht kurz vor dem Verreiben (aber dann fährt er nicht mehr).

    Bei der Kardanwelle könnte es vielleicht ein trockenes Lager in einem Kreuzgelenk sein, oder das Mittellager. Aber wenn da was quitscht, dann sicher nicht lange, sondern nur sehr kurz. Aber daran würde ich in erster Linie mal nicht denken.

    Vielleicht auch die Federpakete oder die beweglichen Teile der Federaufhängungen am Rahmen.

    Das sollte mal ein Gedankenanstoß sein. Alles ist möglich.

    Gerhard

    Heist also, Ersatzrad auf die Brust, unters Busle robben, mit 2 Händen das Ersatzrad hoch in die Gewindestangen drücken und dann mit dem losen Mundwerk die beiden Muttern draufdrehen :whistling:

    Das würd natürlich ich auch nicht schaffen. Hab mir eh gedacht, daß die eine andere Ersatzradbefestigung haben, als mein Düdo.

    Mir kommt da gerade eine Idee. Mit einem Scheren-Wagenheber könnte das auch funktionieren. Wagenheber von unten an den Boden. Ersatzrad an den Wagenheber. Wenn du dann noch einen elektrischen nimmst, wird der Radwechsel zum Kinderspiel...

    Bin nicht befugt anderen Empfehlungen zu erteilen, würde ich auch nicht tun - aber was haltet ihr davon, mal ins Fitnessstudio zu gehen :D :D

    Wieso ist denn ein Stück Blech umständlich zu beschaffen?

    Ich gehe da zu einem der zahlreichen örtlichen Schlosser/Metallbauer, 'n Zehner in die Kaffekasse-schneller geht gar nicht.

    Absolut, so mach ich das auch. Und die haben auch eine Abkant. Wenn notwendig lasse ich mir das auch gleich entsprechend abkanten.

    Gerhard

    Also bei meinem muß ich mich da drunterlegen, dann zwei Schrauben od Muttern (weiß nicht genau) mit Kunststoffhandgriff (die haben sicher einen Spezialnamen, weiß ich aber nicht) lösen und dann klappt die Mulde mit dem Rad nach unten und dann das Rad nach hinten aus der Mulde rausziehen. Hinein gehts genau umgekehrt, dann hochheben (halbes Gewicht der Mulde und des Rades - die zweite Hälfte trägt das Scharnier :D). Gut daß ich da nichts mit Seilzug habe. Ich denke, so wie das bei meinem ist, ist das auch die Standardausführung. Und seit ich neue Reifen habe, habe ich schon lange keinen Platten mehr gehabt.

    Wenn ich das Rad in der Halterung nicht mehr hochstemmen kann , gehe ich ins Altenheim.

    Gerhard

    Kompletten Nippel

    Ich meine nur den kleinen Teil des Nippels (geht mit 7er Nuß , 3 Umdrehungen nach links, ab. Dort dann Verlängerung rein und abschmieren. Nippel wieder rein und fertig. Mit Spitz, welchen man an der Rückschlagkugel (Schließkugel) ansetzt, wäre das auch abzuschmieren. Das setzt jedoch auch voraus, daß der Nippel fest so drinnen sitzt, daß man halbwegs senkrecht an den Nippel rankommt.

    Das mal lassen würde ich bei meinem nichttun. :D. Geschmiert halten die Nadellager ewig. Und nichtgeschmiert eben nicht.

    Gruß Gerhard