Beiträge von PEOPLES

    Ich habe ja "dauerhaft" über 20° hier, normal sind eher so 25-30, kann aber auch mal 30+ für paar Tage sein.

    In meinem Motor läuft da immer das 15W40 LKW-Öl, auch im Hochsommer gibts da keine Probleme mit dem Öldruck. Der liegt im Leerlauf auch bei hohen Temperaturen bei rund 1.5bar. Obwohl nen Turbo auf meinem OM314 läuft (und der ja auch vom lsystem versorgt wird).

    Bei Gleitlagern ist höherer Öldruck ja nicht gleich besser. Wenn einen der Ölverbrauch stört, dann kann man das ja mal probieren.

    ABER: xxW50 ist nicht gleich xxW50. Ein Blick ins Datenblatt hilft da, die dyn. Viskosität unterscheidet sich da schon von Öl zu Öl UND meines Erachtens gibt es da schon wichtigere Parameter als nur die Viskosität.
    Mir ist eine hohe TBN wichtig, damit das Öl auch Verbrennungsrückstände gut puffern kann.

    Also das eine sind mehr oder weniger subjektive Tests von irgendwelchen (bezahlten) Medien und das andere Normen/Richtlinien. Das ist schon nen Unterschied.

    AUf Tests gebe ich auch weniger, weil das natürlich stark individuell auch ist. Fürs Motorrad hatte ich mal testsieger aus dem Vorjahr gekauft, die im dann aktuellen Jahr quasi "unfahrbar" waren. War dann nen Spitzenreifen. Ein anderer, der immer vorne in den Tests war, war mir dann zu "weich" im Feedback. Vieles Geschmackssache.

    Ölnormen machen schon Sinn, wir haben halt das Glück bei unseren ollen 3xx-Motoren, dass die fast alles fressen und sich nicht beschweren. Beim Öl ist es zudem so, dass kausale Schäden ja nicht unmittelbar und ersichtlich auftreten. Zumindest nicht oft.
    Das Öle als Betriebsstoffe eine wichtige Funktion haben, sollte aber ausser Frage stehen.

    Im Zweifel hilft es, sich an den Herstellerempfehlungen zu orientieren, denn entgegen landläufiger Meinung haben die (Ings. dort) schon bissi plan und sind auch an einem langen Motorleben interessiert. Und wenn der olle 3xx dann so durchgenudelt ist, dass er nur mehr mit "dicken Öl" den Mindestdrucl liefert, dann kann man sich ja auch mal über korrektive Maßnahmen Gedanken machen :smiling_face:

    Ich hatte unlängst einen Weinkühler mit Peltier-Kühlelement geflickt. Da war zwar noch ne Diode platt, aber die Elkos hatte ich auch mal geprüft, und nachdem da eh 2-3 mau waren, habe ich nen neuen Satz Elkos spendiert.

    Aber bis ich die Diode gefunden hatte, hats nen Moment gedauert :grinning_face_with_smiling_eyes: Dafür kosten 10 Dioden 20cent.

    Tja, es hätte so schön sein können. Der Drehzahlmeeser hat wieder angefangen zu spinnen :weary_face:

    Und der Chinese passt nicht, weil der 85mm hat und der Originale nur 80mm. Das alte Armaturenbrett will ich aber nicht aufbohren :neutral_face:


    Also doch den Originalen aufgebördelt und mal reingeschaut. Der spinnt ja immer, wenn ich dagegen klopfe und zählt dann irgendwie falsch. Ich dachte an eine schlechte Lötverbindung oder so, vielleicht war mal Wasser im Drehzahlmesser oder so. -> Sieht aber alles gut aus.

    Ich habe aber einen IC gefunden, ein SAK215. Dr. Google meint, dass ist nen Signal Conditionier, also passt das schon. Der selbst sieht gut aus, aber damit habe ich mal nach nem Datenblatt gesucht. Meist bekommt man dann auch eine Anleitung, wie die Schaltung auszulegen sein, was bei der Fehlersuche hilft. So viel gabs dazu aber nicht im Internet.

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    Aber ich habe noch 2 Elkos gefunden. Heisser Tipp: Bei alten Schaltungen werden die Elkos oft mau und haben nicht mehr die angegebene Kapazität oder einen hohen ESR (Widerstand). Also wenn man dann anfangen muss Komponenten zu prüfen und man ne Idee hat, wo es liegen könnte: Mit den Elkos anfangen.

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    Jupp, 8,8uF wobei der doch 47uF haben sollte. Kann schon gut sein, dass der in der Signalverarbeitung sitzt und das W-Signal der Lima glätten soll, oder so. In so nem Filter macht das schon nen Unterschied. Der andere Elko ist gut. Tatsächlich habe ich noch neue vom letzten Projekt.

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    Alles wieder zusammen:
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    Und im Auto mit dem Oszi abgeglichen. 140Hz -> 500min-1, Leerlauf passt. Bei 1800min-1 zeigt er 1900min-1 an, dafür stimmt das bei 2200min-1 wieder genau. Fragt mich nett, is auch egal, passt für mich. Gegen klopfen ist er immun.

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    Übeltäter

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    Jetzt Daumen drücken, dass es das war. :upside_down_face: Wenn ja, dann wars eine weitere 5cent-Reparatur

    Die 300er Reihe kann auch mit Synthetischen Ölen gefahren werden, wenn man den unbedingt will. Anbei die DTFR 15A100, die sagt, welcher Motor mit welcher Norm betrieben werden darf. (Erste Zeile)

    228.3 sind klassische Öle, darunter fallen idR die hier bevorzugten 15W40 mineralischen Öle

    228.5 sind höherwertige Öle, deren Mindestanforderungen meist nur teilsynthetische oder besser erreicht werden können. Sind dann auch meist 5W40 oder 10W40 Öle

    Alle 228.31/228.51 Öle kann man meiden, das sind Aschearme Öle, die sind bei Fahrzeugen mit Partikelfilter wichtig. Meist kommen die Partikel aber von Additiven, wir nützlich sind, weswegen die aschearmen Öle teurer sind, weil das kompensiert werden muss.


    Dein Mannol hat keine MB Freigabe oder Norm, man kann aber annehmen, dass die 228.3 schon erreicht werden würde. Früher war der OM314 ja auch für 228.1 oder so zugelassen.

    Hands up, ich glaube alle fahren hier seit Jahrzehnten erfolgreich 15W40 mineralisch. Ich würde auch genau das mit einer 228.3 Norm empfehlen.


    Warum soll es denn das Mannol sein? Öldruck?

    Also wenn die Anzeige logisch sinnvoll ausschlägt und jetzt bei 4.3bar "hängen" bleibt, dann würde ich ja auf den Geber tippen.

    Ich glaube, ich musste meinen schon 2 oder 3 Mal tauschen, die haben immer irgendwie Gulasch angezeigt und sind mit der Zeit mit dem angezeigten Druck nach unten gegangen. Ich habe die Geber dann mal mit einem richtigen Manometer "abgeglichen", da war dann klar, dass der echte Öldruck gut ist, der angezeigte Mau.

    Mein Geber zeigt immer 0.5bar zu wenig an, aber das sind grobe Schätzeisen.

    Ich würde mir in deinem Fall keine Sorgen machen. 0.5bar im Leerlauf sind ja minimum. Wenn deiner 2bar anzeigt, dann wird der ziemlich sicher drüber liegen.

    wenn er läuft mal hinten am kabel wackeln, am stecker wackeln usw und schauen was pasirt ?

    Was soll ich sagen. Ich habe nen neuen Drehzahlmesser beim Chinesen geordert, der ist auch endlich gekommen. Also gestern ran gemacht und den neuen angeschlossen: der neue Drehzahlmesser "spinnt" -> kann ja nicht sein :face_with_rolling_eyes:

    Dann den alten wieder rangehängt, der fuktioniert halt manchmal, manchmal nicht, aber wenn der Drehzahlmesser ausgebaut ist, dann funktioniert die Beleuchtung nicht. Ich habe dann pauschal alle Stecker am Kabelbaum neu gemacht.

    Scheinbar war der Masse-Stecker mau, allerdings zieht die Beleuchtung die Masse über das Gehäuse, nicht über den Stecker. Ich vermute, der Drehzahlmesser hat sich dann manchmal die Masse über das Gehäuse gezogen und dann murks angezeigt.
    Auf jeden Fall funktioniert der alte jetzt wieder augenscheinlich :smiling_face:

    Jetzt habe ich aber so nen Chine-Messer zuhause, der auch eher solala funktioniert (die haben einen Stellmotor drinnen und reagieren irgendwie recht lahm). Mal schauen, was man mit sowas noch machen kann. Für meine Motorsäge, etc. gehts nicht, weil der nur bis 3000min-1 anzeigt :smiling_face:
    Finanziell gehts auch, so nen Ding kostet 15€

    Ich hätte da am Anfang mal richtig suchen sollen, faule Stecker und schelchte Masse ist halt echt nen Thema bei alten Fahrzeugen. Eicke hat nen guten Riecher gehabt.

    Da ist nen altes Toyotagetriebe drinnen, die Kupplungsglocke ist quasi der Adapter. Die Kupplung ist aber (offensichtlich) die MB-Kupplung.

    Ich habe oben am Pedal ganz normal einen Geberzylinder mit Behälter.

    Wenn es diese Feder gibt - dann eben die Druckstange so einstellen daß der Druckkolben im Nehmerzylinder hinten anliegt und dann 2 bis 3 mm zurückstellen daß Spiel vorhanden ist . Dann sollte das auch ohne pumpen auskuppeln

    Tut es ja jetzt auch, aber dazu habe ich ne längere Stange gebraucht. Aber wie gesagt, warum das mit der originalen Stange nciht klappt -> ? da fehlt ja einiges

    Ist auch nicht mehr so wichtig, aktuell gehts ja. Die Stange is eine M10 8.8 oder so, ich denke, dass klappt.

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    Das schient eine brasilianische Spezialkonstruktion zu sein, zumindest gibt es die Feder im Teilekatalog :smiling_face:

    Man kann mit dem Knochen natürlich den Druckpunkt gut einstellen, da wo man den gerne hätte. Bleibt die Frage, warum das irgendwie von der Länge her nciht passt, wenn die Teile alle original sind.

    Wie gesagt, was ich mir vorstellen könnte: Die Teile sind doch nicht alle exakt gleich, also Kupplung, Gabel, Zylinder etc. Vielleicht verschiedene Versionen für LKWs und für den Toyota oder so. Weil von den 608er natürlich alles viel einfacher verfügbar ist, nimmt man lieber das. Aber wissen tu ich das natürlich nicht.


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    Wenn die Reibscheibe dünner wird , wird die Druckplatte mit ihr Richtung Motor wandern . Dadurch (2armiger Hebel ) kommt das Ausrücklager weiter Richtung Getriebe.

    So würde ich das auch interpretieren. Bei mir wird der Nehmerzylinder ja durch die Feder immer bis ganz zurück gezogen, das Spiel wird manuel über den Knochen eingestellt.

    Ich würde sagen:

    1. Die Kupplungsscheibe wird "dünner"
    2. Die Druckplatte wandert weiter noch vorne wenn Kupplung geschlossen
    3. Die drei Umlenkhebel wandern weiter nach hinten (zum Getriebe)
    4. Das Ausrücklager wandert damit auch weiter zum Getriebe
    5. Die Gabel (weil umgelenkt) wandert weiter nach vorne
    6. Spiel an der Gabel aussen zum Nehmerzylinder wird geringer.

    Das steht aber im Gegensatz zu den Infos vom Schlafingenieur

    Eventuell ist diese Kugel beim Toyota schon eine Möglichkeit diese Verkützung herbeizuführen wenn die Kupplung verschlissen ist

    Also original ist das nicht. Die Frage ist nun, kommen die Arme des Kupplungsautomaten raus, wenn die Scheibe verschleisst, oder andersrum?

    So aus dem Gefühl raus, hätte ich aber auch gesagt, wenn die Kupplungsscheibe verschleisst, dann muss die Druckplatte weiter in Richtung Motor gehen und die Ärmchen kommen weiter raus (die müssen ja gedrückt werden, wenn die Kupplung trennen soll). Das würde dann auch bedeuten, dass die Stange aussen am Nehmerzylinder kürzer werden müsste, wenn die Kupplung verschleißt.


    Ich habe keine Ahnung, ob die Konstruktion bei mir "Original" ist, aber es ja einen Haufen verschiedene Versionen und Ausführungen, ausserdem greift man hier als Toyotafahrer gerne ins Mercedes-Regal, weil einfacher verfügbar und günstiger. Kann schon sein, dass da irgendwas verbaut wurde, was im Prinzip passt, wobei aber ein Maß unterschiedlich ist oder so. Das "Einfachste" war dann was mit einer Kugel zu modifizieren, anstatt die richtige Zeug zu verbauen. Wer weiß das schon.
    Vielleicht wurde hier auch irgendwann man eine Modifikation druchgeführt, etc. pp. Kann alles sein, mein toyo ist ja auch schon 35, da durften viele dran schrauben :grinning_face_with_sweat:

    I see. Also diese Stange bei mir ist original, das habe ich nachgeschaut, länger kann man die aber nimmer machen.

    Allerdings war das auch "schon immer" so, sprich bei mir seid 20tkm oder 3 Jahren. Ich glaube, ich hatte das damals einmal eingestellt (also das Kupplungsspiel) und seitdem gefahren, bis der eben undicht wurde. Ich kann da natürlich irgendwie eine längere Stange "basteln", aber letztendlich braucht es da ne neue Kupplung, sehe ich das richtig?

    Ist ja im Prinzip kein Ding der Unmöglichkeit, aber halt viel Schrauberei die ich mir sparen würde, wenn die Kupplung nicht wirklich platt ist.

    Funktionieren tut die Kupplung noch 1A, keine Probleme.